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Wollige Blattläuse

Q Was ist die Wollige Blattlaus?

A Diese Blattlaus (Eriosoma lanigerum) kam im 18. Jahrhundert nach Großbritannien und ist heute sehr verbreitet. Wollige Blattläuse ernähren sich von Äpfeln und eng verwandten Zierpflanzen, wie z.B. Zieräpfeln, Chaenomeles, Cotoneaster und Pyracantha.

Beschreibung: Wollläuse sind mit einem Flaum bedeckt, der ihnen Schutz bietet

Q Woran erkenne ich Wollläuse?

A Sie sehen nicht die kleinen, braunen oder grau-violetten Blattläuse, sondern ihren wolligen Schutzmantel, der weiß und wachsartig ist. Dieser Belag sieht eher wie ein Pilz aus, vor allem, wenn sich die Wollläuse in großer Zahl zusammenrotten.

Wollige Blattläuse ernähren sich von Pflanzensaft und werden von jüngeren, verholzten Trieben und Schadstellen wie Schnittwunden angezogen. Wo die Blattlauskolonien angegriffen haben, bilden sich unansehnliche Gallen. Diese können aufplatzen und Krankheiten wie den Apfelkrebs eindringen lassen.

Wollige Blattläuse befallen nicht die Wurzeln, aber sie können die Basis des Stammes befallen.

Q Wann muss ich mit dem Auftreten der Wolligen Blattlaus rechnen?

A Sie überwintern als junge Blattläuse. Diese sind nicht von Wachssträngen bedeckt und daher schwer zu erkennen. Im März und April werden sie aktiv, und bald fallen Brutkolonien auf, die mit einem weißen, wolligen Belag überzogen sind.

Sie verbreiten sich, indem sie krabbelnde Jungtiere produzieren, die neue Gebiete finden, um diese zu besiedeln und dann Jungtiere zu produzieren. Im Juli fliegen geflügelte Formen aus, um andere Pflanzen zu befallen. Die Vermehrung endet im Herbst, wenn die unreifen Blattläuse Standorte zum Überwintern suchen.

Q Wie groß ist das Problem mit den Wollläusen?

A An einem gesunden Baum wird die Wollige Blattlaus wahrscheinlich keinen großen Schaden anrichten, obwohl sie junge Bäume oder solche, die durch Krankheiten oder schlechte Wachstumsbedingungen geschwächt sind, schädigen kann. Die klebrigen Massen können jedoch bei der Obsternte lästig sein.

Der Befall wird oft durch Fressfeinde in Schach gehalten. Sowohl einheimische Fressfeinde, wie Marienkäfer, Schwebfliegen und Florfliegen, als auch ein eingeschleppter Parasit greifen Wollläuse an.

Der eingeschleppte Parasit, eine winzige Wespe namens Aphelinus mali, lebt jetzt wild in Südengland und ist besonders in heißen, trockenen Jahren wirksam. Dass diese parasitische Wespe in Ihrem Garten am Werk ist, erkennen Sie daran, dass die Wolle reduziert ist und eine glänzende, blauschwarze, nackte Blattlaus mit einem kreisförmigen Loch im Rücken zurückbleibt, durch das der Parasit seinen Ausgang genommen hat.

Obwohl dieser Parasit sehr empfindlich auf Insektizide reagiert, gedeiht er in einem Biogarten.

Q Wie kann ich die Wollige Blattlaus bekämpfen?

A A Achten Sie im Frühjahr auf Anzeichen der Wolligen Blattlaus. Schrubben Sie sie mit Wasser ab, das mit einem Tropfen Spülmittel versetzt ist. Wenn es Ihnen gelingt, die Rindenkolonien zu beseitigen, bevor die Blattläuse im Juli auf die jungen Triebe übergehen, erübrigt sich das Besprühen.

Wenn die frühe Bekämpfung keinen Erfolg bringt, spritzen Sie mit Growing Success Fruit and Veg Bug Killer oder Provado Ultimate Bug Killer Ready to Use.

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