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Ruth Kligman, Muse und Künstlerin, stirbt im Alter von 80 Jahren

Frau Kligman hingegen, so beschreiben es Mark Stevens und Annalyn Swan in ihrer Biografie „de Kooning: An American Master“, ihrer Biografie aus dem Jahr 2004, beschrieben, „hatte sie die Ausstrahlung der erdigen, üppigen Filmstars jener Zeit, wie Elizabeth Taylor oder Sophia Loren“. (Sie wurde von Jennifer Connelly in „Pollock“, dem Film über sein Leben aus dem Jahr 2000, dargestellt; Frau Kligman reichte Klage gegen die Filmemacher ein und behauptete, diese hätten ihr Urheberrecht verletzt, indem sie Teile ihrer Memoiren verwendeten.)

Nach Pollocks Tod begann sie eine Beziehung mit de Kooning, die mehrere Jahre dauerte. Sie reiste mit ihm nach Kuba, Italien und Frankreich und wehrte sich gegen Anschuldigungen aus der Kunstwelt, de Kooning habe sich mit ihr eingelassen, wie Herr Stevens und Frau Swan erzählten, zum Teil, weil er „immer noch mit Pollock konkurrierte, selbst jetzt, nach Jacksons Tod.“

Frau Kligman sagte, de Kooning habe sie „seinen Schwamm“ genannt, weil sie ihm so viele Fragen stellte und so viel über die New Yorker Schule der Malerei aufsaugte, obwohl ihr eigenes Werk, das sie ihr ganzes Leben lang ausstellte, nur in den Anfängen von ihren Mentoren des Abstrakten Expressionismus beeinflusst war.

Sie war sieben Jahre lang mit einem spanischen Maler, Carlos Sansegundo, verheiratet und lebte kurzzeitig auf Ibiza und später zeitweise in Santa Fe, N.M., Ihr Lebensmittelpunkt blieb jedoch in der New Yorker Kunstwelt. Sie hatte keine Kinder: Informationen über unmittelbare Hinterbliebene waren nicht verfügbar.

„‚Kunst ist mein Leben‘ ist mein Motto“, schrieb Frau Kligman, und in einem Interview sagte sie einmal, dass sie besser als viele andere wisse, wie hart ein solches Leben sei. Sie erinnerte sich daran, wie sie Kline in der Cedar Bar traf und ihm erzählte, dass sie gerade ihr ihrer Meinung nach bestes Gemälde fertiggestellt hatte. Er gab ihr einen Drink aus und sagte ihr über die Welt: „Sie denken, es sei einfach. Sie wissen nicht, dass es so ist, als würde man jeden Tag von einem 12-stöckigen Gebäude springen.“

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