Articles

Nik Richie

Richie gründete die Klatsch-Website TheDirty.com im März 2007 als DirtyScottsdale.com, während er in Scottsdale, Arizona lebte. Der Inhalt von Dirtyscottsdale.com konzentrierte sich zunächst auf Richies persönliche Kritik an Scottsdale und seiner Clubszene. Die spätere und bekanntere Version von TheDirty.com ermöglicht es den Nutzern, anonym ihren eigenen „Schmutz“ hochzuladen, einschließlich Nachrichten, Klatsch, Anschuldigungen, Fotos, Videos oder Text, und die Beiträge anderer zu kommentieren.

Richie betrieb TheDirty.com anonym bis zum 4. September 2008, als er wegen Trunkenheit am Steuer und rücksichtslosem Fahren in Scottsdale verhaftet wurde. Nach Bekanntwerden seiner Verhaftung „outete“ sich Richie öffentlich und gab seine wahre Identität zu.

Im Jahr 2016 änderte Richie kurzzeitig das Format von TheDirty.com von einem „Klatsch“-Format zu einer traditionelleren Promi-Nachrichtenseite.

In einem Instagram-Post vom März 2019 erklärte Richie, dass er nicht mehr mit TheDirty.com verbunden sei und sich im April 2018 von der Seite „zurückgezogen“ habe.

RechtsstreitigkeitenEdit

Siehe auch: Jones v. Dirty World Entertainment Recordings LLC

Richie war der Beklagte in mehreren Prozessen, die sich auf Material bezogen, das auf TheDirty.com veröffentlicht wurde. Wie die Betreiber anderer Blogs und Websites, die Dritten die Möglichkeit geben, Inhalte zu veröffentlichen, hat Richie argumentiert, dass er durch Abschnitt 230 des Communications Decency Act vor Haftung geschützt ist.

Mindestens ein Bundesgericht in Missouri hat diesem Argument zugestimmt und entschieden, dass eine Klage gegen Richie durch den CDA ausgeschlossen ist. In dem Fall, S.C. v. Dirty World LLC, ging es um einen Beitrag mit dem Titel „Dirty Church Girl“, der von einem Drittnutzer an TheDirty.com übermittelt wurde. Die junge Frau, die in dem Beitrag genannt wurde, verklagte Richie wegen Verleumdung und anderer Ansprüche, aber im März 2012 entschied das Gericht, dass Richie nach dem Communications Decency Act Immunität genießt.

In einem anderen, viel beachteten Fall, Sarah Jones gegen Dirty World Entertainment Recordings, LLC, kam ein Bundesgericht in Kentucky zunächst zu dem gegenteiligen Schluss und stellte fest, dass Richie in einem Fall, der sich aus mehreren Beiträgen über die Highschool-Lehrerin und Teilzeit-Cheerleaderin Sarah Jones aus Kentucky ergab, keinen Anspruch auf CDA-Immunität hatte. Die Geschworenen sprachen Jones 338.000 Dollar Schadensersatz und Strafschadensersatz zu. Richie legte jedoch erfolgreich Berufung beim United States Court of Appeals for the Sixth Circuit ein, der im Juni 2014 die Aufhebung und Abweisung des Urteils anordnete.

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.