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Mondfinsternis 2020: Sind Mondfinsternisse schädlich für Schwangere?

Zum Beginn der Walderdbeerzeit werden Asien, Europa, Afrika, Australien und Südamerika Gastgeber der zweiten Halbschatten-Mondfinsternis des Jahres 2020 sein. Zwischen 23.15 Uhr und 2.43 Uhr IST am 5. Juni (heute Nacht) können die Menschen Zeuge dieses Himmelsereignisses werden, bei dem Sonne, Erde und Mond nicht perfekt ausgerichtet sind, so dass die Erde ihren Schatten auf die Mondoberfläche wirft und einen Teil der Sonnenstrahlen blockiert. Diese Art von Finsternis wird als „totale Halbschattenfinsternis“ bezeichnet. Bei dieser Art von Finsternis wird der Mond nur von der äußeren Region der Erde überschattet – der „Halbschatten“, der den Mond nicht vollständig in Dunkelheit hüllt.

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In Anbetracht der himmlischen Natur dieses Ereignisses entstehen oft Aberglauben und Mythen rund um die „Chandra Grahan“ oder Mondfinsternis, die jedoch nicht alle als wissenschaftlich bezeichnet werden können. Die erste Dokumentation einer Mondfinsternis geht auf die Zeit 1400/1700 v. Chr. in der hinduistischen Literatur zurück. Die Mondfinsternis wird durch den südlichen Mondknoten ‚Ketu‘ verursacht. Die Verheißung, die oft mit einer Mondfinsternis verbunden wird, stammt aus dem Studium des Einflusses der Planeten auf das menschliche Leben. Obwohl es in diesem Fall an wissenschaftlicher Unterstützung mangelt, sind hier einige Vorschläge, die man befolgen kann, wenn man dazu geneigt ist:

– Schwangere Frauen gelten als anfälliger für den negativen Einfluss der Finsternis und sollten sich ihm nicht aussetzen.

– Fasten und Baden vor und nach der Finsternis wird empfohlen.

– Die Mondfinsternis kann mit bloßem Auge betrachtet werden, ohne Schaden zu nehmen.

– Die Finsternis wird als eine gute Zeit angesehen, um Sünden abzuwaschen, da alles Wasser während dieser Zeit heilig wird.

Es ist ein weit verbreiteter Glaube, dass Finsternisse die Gesundheit von schwangeren Frauen und die des Kindes im Mutterleib beeinflussen. Mondfinsternisse werden in vielen Kulturen, auch in der indischen, als schlechtes Omen angesehen. Der Aberglaube ist auch heute noch tief verwurzelt, obwohl die meisten dieser Vorstellungen nicht wissenschaftlich untermauert sind. Hier sind einige Missverständnisse, die mehr schaden als nützen können:

– Während der Finsternis nicht essen: Es gibt zwar keine Beweise dafür, dass Essen während der Sonnenfinsternis verdirbt, aber wenn eine schwangere Frau über einen längeren Zeitraum nichts isst oder trinkt, kann dies zu einem niedrigen Blutzuckerspiegel führen, der Mutter und Kind schaden kann.

– Alle Fenster abdecken: Das ist bei einer Sonnenfinsternis sinnvoll, denn die UV-Strahlen können die Augen schädigen und sogar zur Erblindung führen, aber das ist bei einer Mondfinsternis nicht der Fall. Sie können direkt in die Finsternis blicken, ohne dass dies irgendwelche Auswirkungen hat.

– Nicht nach draußen gehen oder irgendetwas tun: Schwangeren Frauen wird geraten, sich jeden Tag 4 bis 5 Stunden auszuruhen, aber es gibt nichts, was beweist, dass es schädlich ist, während der Finsternis nach draußen zu gehen.

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