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Die Zeit der Kolonialisierung war eine sehr brutale und zerstörerische Zeit. In erster Linie wurde die koloniale Herrschaft oft durch Kriege errichtet. Überall auf dem Kontinent kämpften die Afrikaner tapfer, waren aber letztlich nicht in der Lage, die technologische Macht der europäischen Invasoren zu überwinden. Auch auf die Brutalität der europäischen Kolonisatoren waren die Afrikaner nicht vorbereitet. In Südafrika zum Beispiel kämpften die Xhosa traditionell in Einzelkämpfen, die nur selten große Opfer forderten und fernab der Zivilbevölkerung ausgetragen wurden. Wenn die Briten gegen die Xhosa kämpften, griffen sie unter anderem Xhosa-Dörfer an und brannten Krals und Ernten nieder. Richard Meinertzhagen, ein hochdekorierter britischer Soldat, griff ein Dorf in Kenia an und „gab den Befehl, alles Lebendige außer Kindern ohne Gnade zu töten.“ Im Jahr 2012 erhielten drei Kenianer die Möglichkeit, die britische Regierung wegen der Folterungen zu verklagen, die sie während der Kolonialzeit erlitten hatten. Die Folterungen, denen sie ausgesetzt waren, umfassten Schläge, sexuelle Übergriffe und sogar Kastration. In Namibia, das damals als Deutsch-Südwestafrika bekannt war, verübten die deutschen Kolonialisten einen schrecklichen Völkermord, dem etwa 100 000 Menschen zum Opfer fielen. Die Schätzungen über die Zahl der im belgisch dominierten Kongo Getöteten reichen bis zu 15 Millionen. Und diese wenigen Beispiele beschreiben nicht einmal ansatzweise die Brutalität der europäischen Herrschaft.

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